Begriffserklärungen
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-A-
AU Autoupdate für Key´s
Autoroll Ein Provider wechselt ständig seine Key´s, die sind bekannt und im Emu eingebaut. Bei einem Key-Wechsel wird der nächste passende Key selbständug aktiviert. Die Anzahl der in der EMU gespeichertemn Key's ist begrenzt.
AVI Siehe Container.
AV-Tools Tool dient u.a. zum Ändern der Bildschirm-/Fernsehformate. Das Paket wird benötigt um das Bildformat im NG-Menü einzustellen.
AViA500 Dieser wurde nur in alten Nokia-Boxen verbaut (Bild).
AViA600 Dieser wurde in allen Boxen der drei bekannten Hersteller eingebaut (Bild).
AviaExt ist ein Erweiterungstreiber zur Umsetzung diverser Funktionen, die im eigentlichen Treiber nicht gut oder gar nicht unterzubringen waren. Dazu gehört z.B.: Die Stummschaltung des digitalen Ton-Ausgangs (Optisch, IEC-958) der DBox2 bei der Wiedergabe von Audiodateien mit dem Neutrino-Audioplayer. Die dynamische Umschaltung zwischen DualPES-Mode und SPTS-Mode des MPEG2-Dekoders. Er war ursprünglich als Workaround anzusehen, der notwendig wurde, weil der digitale Ton-Ausgang über die API aufgrund einer fehlenden entsprechenden Schnittstelle nicht stummgeschaltet werden kann. Da die Wiedergabe über den Audioplayer aber aufgrund des Signalverlaufs (hardwarebedingt) nicht am digitalen Ton-Ausgang ausgegeben werden kann, kommt es häufig zu störenden Nebeneffekten bei gleichzeitig aktiviertem digitalen Ton-Ausgang.
-B-
Basisimage Das Konzept des Basisimage im Zusammenhang mit einer entsprechenden Cramfs-Partition wurde über einen langen Zeitraum vor allem durch AlexW (bekannter Image-Ersteller) genutzt. Dabei enthielt das Basisimage immer alle nötigen Partitionen, welche zum Starten der DBox2 nach dem Flashen eines Basisimages nötig waren. In einem zweiten Schritt musste dann die Cramfs-Partition per FTP ins RAM (/tmp) der DBox2 kopiert werden und wurde dann "nachgeflasht".
Basisupdate wurde benötigt um Emus und Keys zu aktualisieren (Basisupdate).
BD Beta Digital
BDM-Interface Das BDM-Interface basiert auf der Enwicklung von Motorola, in deren Prozessoren eine einheitliche Programmierschnittstelle einzubauen. BD bedeutet Background Debug, hiermit ist es also möglich in den laufenden Betrieb des Prozessors einzugreifen, den Programmablauf zu überprüfen (debugging), Speicher und Register zu überprüfen und zu ändern. Da das bei Real-Time-Anwendungen wie in der D-Box aus Timinggründen nicht immer funktionieren kann, wird hier der Prozessor in den sogenannten FREEZE-Modus versetzt und von allen anderen Aufgaben gestoppt. Natürlich ist die D-Box in diesem Modus nicht mehr funktionstüchtig, er eignet sich aber hervorragend, um das Flash-Rom auszulesen oder zu programmieren. In der D-Box arbeitet ein MC68340 Prozessor von Motorola, ein 68000er Derivat mit etlichen zusätzlichen Features, so unter anderem zwei 8-Bit-Ports, UART, DMA. Die BDM-Schnittstelle ist über eine 10-polige Stiftleiste herausgeführt. Diese Schnittstelle wird über das BDM-interface mit dem Druckerport eines PC verbunden. Hierüber wird der Prozessor gestoppt und das Flash-Rom programmiert. Vorteil dieses Interface ist, daß es auch noch verwendet werden kann, wenn der Prozessor ansich wegen eines fehlenden Betriebssystemes (z.B. gelöschter Bootblock) nicht mehr funktionstüchtig ist. Über die BDM-Schnittstelle kann immer auf das Flash-Rom zugegriffen werden.
BER
Bit Error Rate. Gibt Fehlerrate eines digitalen Signals an.Der BER Wert sollte im Idealfall bei 0 liegen. Den Wert findet man mit der Roten Taste-->Blaue Taste-->Rote Taste.
Betacrypt Irdeto-Verschlüsselungssystem der BetaResearch (Kirch-Gruppe)
Bitrate Die Bitrate gibt die Datenmenge pro Sekunde an. Ziel ist immer, bei gleichbleibender Qualität die Datenrate zu minimieren um erstens die Übertragungsbandbreite zu schonen und auch um die Zieldatei nicht zu gross werden zu lassen (Speicherplatz). Je effizienter ein Kompressionsverfahren ist, desto geringer ist die Bitrate bei vergleichbarer Qualität. Zur Zeit sind die effizientesten Codecs h264 (MPEG4, XVid, DivX).
Bmon Der 1.Stage Bootloader der DBox2 wurde durch die Entwickler selbst als "Bmon" bezeichnet (vermutlich "Boot-Monitor"). Durch den Einsatz der verschiedenen Bausteine innerhalb der DBox2, wiederum auch verursacht durch die verschiedenen Hersteller, gibt es mehrere Versionen des Bmon, welche an die spezielle Hardwarekonfiguration der einzelnen Boxen angepasst ist. Denn wie schon unter "Allgemeines" geschrieben, ist der 1.Stage Bootloader ja u.a. für die Initialisierung der Hardware zuständig. Grundsätzlich kann davon ausgegangen werden, dass der Bmon einer Nokia-Box z.B. eine Sagem-Box nicht betriebsbereit initialisieren würde. Der Bmon der DBox2 macht aber noch einiges mehr als nur die Hardware zu initialisieren und diese einem potentiellen 2.Stage Bootloader zur Verfügung zu stellen. Nebenbei kann er die beim Selbsttest zurückgemeldeten Status der Systemkomponenten an der seriellen Schnittstelle ausgeben (Debug-Meldungen) und sogar beim Fehlen des 2.Stage Bootloaders selbst bestimmte Befehle zum Bearbeiten des Systems zur Verfügung stellen. Der Bmon der DBox2 weist eine Besonderheit auf, die die Box davor schützen soll nicht durch Premiere freigegebene Software auf ihr auszuführen. Bei der Übergabe des Systems an den 2.Stage Bootloader prüft daher der Bmon, ob der 2.Stage Bootloader eine gültige Signatur aufweist. Ist dies nicht der Fall, dann wird die Kontrolle nicht an den 2.Stage Bootloader übergeben. Zum Debuggen (Fehlerbeseitigen) der Software auf der DBox2 wurde jedoch die Möglichkeit eines Betriebs von nicht signierter Software durch die Entwickler in den Bmon eingebaut
BN Beta Nova ( Originalsoft der D-Box 1 und 2 )
Bootloader Der Bootloader ist das erste Programm, welches beim einschalten der D-Box aufgerufen wird. Dieser lädt dann die Firmware, d.h. das Betriebssystem der Box. Es gibt verschiedene Versionen von Bootloadern. Weche Version man auf seiner D-Box hat, sieht man, wenn man den Netzstecker der Box zieht, und ihn wieder einsteckt. Daraufhin blinkt die Bootloaderversion im Display der D-Box kurz auf. Verschiedene neuere Versionen lassen es nicht zu, neue Firmware aufzuspielen. Dann muß der Bootloader selber gewechselt werden. Am unproblematischten scheint die Version NOKIA 2.00 uns zu sein, welche jede mir bekannte Firmware akzeptiert. Zum Wechsel des Bootloaders muß die Box geöffnet, und der Jumper XP06 gesetzt werden. Man benötigt auserdem ein BDM-Interface incl. Kabel und Software z.B. TranxBDM. Dann sollte einem Wechsel des Bootloaders nichts mehr im Wege stehen. Am Schluß nicht vergessen, den Jumper XP06 wieder zu entfernen.
Bootlog Die Ausgaben des com-terminals während die Box bootet. Ihr erhaltet es indem ihr alle Server im Bootmanger deaktiviert und nur die serielle Schnittstelle startet.
Bootlogo Es gibt 2 Arten von Bootlogos. Das Bootlogo, welches auf dem Framebuffer (TV) dargestellt wird. Das Bootlogo, welches auf dem LCD dargestellt wird. Alle diese Dateien haben ein bestimmtes Format und eine bestimmte Auflösung. Das Logo für den Framebuffer ist ein Ein-Frame MPEG1 Video in der Größe 720 x 576 Pixel Das Logo für das LCD ist ein RAW File mit der Größe 120 x 64 Pixel (2 Farben) Animierte Logos für das LCD haben ein spezielles Format die ebenfalls mit der Größe 120 x 64 Pixel (2 Farben) arbeiten.
Bootmanager Der "DBox II - Boot-Manager" (kurz: Bootmanager) ist ein All-in-One Tool zum Starten der DBox2 von einem Windows PC aus. Außerdem kann damit ein neues Image aufgespielt bzw. das auf der DBox2 vorhandene ausgelesen werden. Des Weiteren enthält er Hilfsprogramme, um aus dem ausgelesenen BR Image die uCodes zu extrahieren.
bootp beim Booten hat die DBox noch keine IP-Adresse. mit bootp bekommt sie eine zugewiesen. (siehe auch dhcp)
Bouquet Paket, in dem sich verschiedene digitale Programme befinden.
Bouquet Wizard/Suite Programme zum Erstellen und Verwalten einer Programmliste.
BR ist die Abkürzung von Beta Research. Das ist die Firma, die u.a. für die original DBox2 Software "Betanova" verantwortlich ist. Die original Software gibt es in folgenden Versionen:
1.2 25.11.1999 1.32 15.02.2000 1.4 21.06.2000 1.5 25.08.2000 1.6 01.12.2000 1.7 Diese Version wurde nie angeboten, aber auf der CEBIT vorgeführt. 2.0 11.11.2001 2.01 05.01.2002 2.02a Diese Version wurde nur auf einigen refurbished Boxen installiert. 3.0 Diese Version wurde offiziell nie angeboten.
Broadcast Ein Rundruf bzw. Broadcast in einem Computernetzwerk ist eine Nachricht, bei der Datenpakete von einem Punkt aus an alle Teilnehmer eines Netzes übertragen werden. In der Vermittlungstechnik ist ein Broadcast eine spezielle Form der Mehrpunktverbindung. Ein Broadcast wird in einem Computernetz vorwiegend verwendet, wenn die Adresse des Empfängers der Nachricht noch unbekannt ist. Ein Beispiel dafür sind die Protokolle ARP und DHCP. Ebenso dient ein Broadcast der einfachen Übermittlung von Informationen an alle Teilnehmer eines Netzes, um im Gegensatz zum Unicast nicht die selbe Information mehrfach übertragen zu müssen. Soll in diesem Fall eine Information nur an ausgewählte Teilnehmer gesendet werden, verwendet man Multicast-Verfahren. Jeder Empfänger eines Broadcasts muss die Nachricht entgegennehmen und entscheiden, ob er die Nachricht verarbeiten muss. Falls der Empfänger sich als nicht zuständig erkennt, verwirft er die Nachricht stillschweigend.
Busybox ist ein Projekt,welches das Ziel hat, die benötigten Systemprogramme, für Embedded Systeme mit möglichst geringen Verbrauch an Speicherplatz zu Verfügung zu stellen. Das Grundkonzept liegt darin, dass bei der Konfiguration des Programmpakets diejenigen Programme ausgewählt werden können, die später auf dem Embedded System benötigt werden. Die Busybox an sich ist nur eine einzelne Datei. Dieses Programm enthält dann alle bei der Konfiguration aktivierten Programme.
Offizielle BusyBox Homepage
-C-
CA Abkürzung Conditional Access. Ein System, das den Zugang der Abonnenten zu bestimmten Programmen, Serviceangeboten etc. kontrolliert, wie z.B. Irdeto, Viaccess, Nagra, Cryptoworks und Conax.
Cam-Alpha KABEL Firmware für das Conditional Access Module (Kabel-Smartcard im Org. Slot)
Cam-Alpha SAT Firmware für das Conditional Access Module (Sat-Smartcard im Org. Slot)
CAM Conditional Access Module Bezeichnung für den Entschlüsselungs-Decoder, der die codierten Fernseh- und Hörfunksignale wieder entschlüsselt und bei digitalen Receivern, welche den Empfang von Pay-TV, also verschlüsselten Programmen erlauben, fest integriert ist. Gängige Systeme sind z.B. VIACCESS, SECA, lRDETO, CONAX, CRYPTOWORKS
Camds In den Boards wird oft von „Emulationen”, manchmal auch abgekürzt von „Emus” oder umschrieben von „Laufvögeln” oder „Vögeln” gesprochen. Gemeint sind die Camd = Conditional Access Modul Deamon. Ein Deamon ist ein Programm das im Hintergrund läuft und in diesem Fall das CAM (also das Conditional Access Modul, das „Kartenlesegerät” der d-Box) bedient.
Camd2 Wird benötigt, um Karten im Originalslot zu unterstützen.
Camd3-Edit PluIn fürs Editieren der Camd3-Einstellungen.
Camd-Reset EMU-Reset über die blaue Taste durchführen.
CAT steht im Zusammenhang mit DVB für Conditional Access Table. Die CAT enthält Informationen zum eingesetzten Verschlüsselungsverfahren eines Senders.
CDK (Cross Development Kit) Ein CDK ist deshalb nötig, weil die DBox2 einen Motorola-Prozessor besitzt, die Entwickler aber Standard-PCs mit x86 kompatiblen Prozessoren einsetzen. Die Entwicklungsausrüstung muss also beim Übersetzen (Kompilieren) des Quelltextes alles nötige tun, damit am Ende ausführbare Programme (so genannte Binarys) herauskommen, die auf dem Motorola-Prozessor der DBox2 ausführbar sind, anstatt auf einem x86-Prozessor (z.B. Intel).
Coderate Die Coderate beziffert das Verhältnis von Nutzdaten zu Daten die ausschließlich für den Fehlerschutz, also zur Sicherung der Informationsübermittlung verwendet werden.
Container Ist ein Dateiformat wie zum Beispiel .avi und .mp4. Es kann verschiedene Video- und Audioströme beinhalten. AVI ist der wahrscheinlich am häufigsten benutzte Standard und wird - je nach Datenstrom - von den meisten Playern unterstützt. Weitere wichtige Container sind .ogg und .divx Erkennbar sind diese Container an den Dateiendungen. MPEG, Xvid und DivX sind auch Kompressionsverfahren. Siehe hierzu auch Kompressionsverfahren.
Crossoverkabel Ein Crossover-Kabel ist ein spezielles Netzwerkkabel, bei dem die Adern kreuzweise verbunden sind. Dieses Kabel wird benötigt, um die DBox2 mit einem PC zu verbinden.
-D-
Datenschnittstelle Das Betriebssystem eines digitalen Receivers kann über ein Null-Modem-Kabel oder BDM-Modul upgedatet werden, ohne das Gerät öffnen zu müssen. Als Datenschnittstelle sind die Normen RS 232 (parallel), SCSI oder Parallelanschluss üblich.
DBox2 -siehe- Das richtige Image
DBoxshot Tool, um Screenshots von der Box machen zu können.
Debugmode Wenn sich die D-Box im Debug-Mode befindet können auch "nicht signierte" Dateien geladen werden. Dies ist nötig, um eine andere als die Original BR-Software auf die Box zu spielen.
Deinterlace Interlace / Deinterlace ist ein Relikt aus der Zeit der Bildschirmröhre. Da die Röhren früher immer etwas "Nachleuchten", hat man sich diese eigendlich negative Eigenschaft zu Nutzen gemacht. Die Übertragten 50 Bilder pro Sekunde wurden unterteilt in Halbbilder. Zuerst wird eine Hälfte des Bildschirms beschrieben ("nur die geraden Zeilen") und dann die "ungeraden" Zeilen (Natürlich waren die zu analogen Zeiten nicht numeriert). So machte man sich das Nachleuchten der Röhre und die Trägheit des menschlichen Auges zunutze, um höhere Qualitäten zu erziehlen.
Demuxen Siehe Kompressionsverfahren
DHCP Dynamic Host Configuration Protokoll - Wird zur Zuweisung einer IP-Adresse an die DBox2 verwendet.Siehe auch bootp
DisEqC Digital Satellite Equipment Control. Vom Sat-Empfänger erzeugte Schaltsignale zur Steuerung und Umschaltung der Außeneinheiten, wie LNBFs und Multischaltern. EUTELSAT entwickelte das digitale DiSEqC-System, um mehrere Satelliten-Positionen entweder Multifeedsysteme (starr) oder von Drehanlagen ansteuern zu können. Hierbei wird beim Aufruf eines Programmspeicherplatzes ein Tonburst über das Antennenkabel an den Umschalter gesendet, der dann z. Bsp. die Antenne auf Astra oder Eutelsat ansteuert.
DiSEqC 1.0 Mit der DiSEqC Version 1.0 hat man die Möglichkeit bis zu vier Satelliten anzusteuern. Die Kommunikation zwischen Receiver (Master) und Multischalter (Slave) erfolgt über digitale Signale. Das Signal beinhaltet Informationen über: - unteres und oberes Frequenzband - vertikale und horizontale Polarisationsebene - welches LNB das gewünschte Programm empfängt. Merkmale der Version 1.0: - Empfang von einem Satellit: 14/18 Volt; - Empfang von einem Satellit mit digital TV oder zwei Satelliten mit analog/digital TV: 14/18 V + 22 kHz; - Empfang von zwei Satelliten mit analog/digital TV: 14/18 V + 22 kHz + Tone-Burst; - Empfang von vier Satelliten mit analog/digital TV: (DiSEqC) Loop-Through-LNB: Eine bereits weiterent- wickelte Version von LNB`s,die mit dem sogenannten Loop-Through Signal arbeiten, ermöglichen das Durch- schleifen eines zweiten LNB. Dieses Loop-Through-LNB dient dann als Slave zur Kommunikation mit dem Receiver. Diese Steuerungsmöglichkeit steht bereits ab DiSEqC 1.0 zur Verfügung.
DiSEqC 2.0 Ab der DiSEqC Version 2.0 hat man zusätzlich einen Rückkanal, der Informationen über die Anzahl und Art der Angeschlossenen LNB`s gibt. Der Receiver stellt sich dann automatisch auf die entsprechende Oszillatorfrequenz ein und fragt ab, wieviel LNB`s angeschlossen sind. Die Steuerung von drehbaren Anlagen über die Koaxleitung ist ebenfalls mit dieser Version möglich. Merkmale der Version 2.0: - Empfang von maximal vier Satelliten mit analog/digital TV: (DiSEqC) - Rückkanal für Informationen über Anzahl und Art der LNB`s (z.B.: Oszillatorfrequenz) - Steuerung von drehbaren Sat-Anlagen über die Koaxleitung - Abwärtskompatibel
DiSEqC 2.1 Der wesentliche Vorteil der DiSEqC Version 2.1 liegt beim Empfang von bis zu 64 Satelliten. Merkmale der Version 2.1: - Empfang von maximal 64 Satelliten mit analog/digital TV: (DiSEqC) - abwärts kompatibel
DiSEqC 3.0 Merkmale der Version 3.0: - Speziell für Einkabelanlagen - Empfang aller Programme des angewählten Satelliten - Maximal 30 Teilnehmer
DivX Siehe Kompressionsverfahren
Domain Name System (DNS) ist einer der wichtigsten Dienste im Internet. Seine Hauptaufgabe ist die Umsetzung von „Internetadressen“ in die zugehörige IP-Adresse.
-E-
embedded Ein CA-Modul kann sowohl frei im Handel erworben werden, als auch fest in einem Receiver integriert sein. In diesem Fall spricht man von einem embedded (eingebetteten) Modul. Die Verschlüsselung NDS/Videoguard ist zum Beispiel dann nicht als CAM, sondern nur als embedded Modul erhältlich.
EMM (Entitlement Management Message) Regelt den Zugang zu bestimmten Diensten (z.B. Pay-TV oder Datendiensten) einzelner oder mehrerer Nutzer.
EMM-PID Die PID auf der EMM-Daten übertragen werden
EMM-Stream Dieser Datenstrom enthält sämtliche Informationen mit denen die jew. Pay-TV- Anbieter die SMARTCARDS aller ihrer Kunden/Abbonenten VERSORGEN. Das Auswerten dieses Datenstromes wird im allgemein als normales "Loggen" bezeichnet. Egal welcher Kanal eines Pay-TV-Anbieter aktuell am Receiver gewählt ist, der EMM-Stream ist immer der gleiche. Der EMM-Stream beinhaltet allerdings keine Definitionen welcher Pay-TV-Kanal mit welchen Daten zu entschlüsseln ist ! Die Anordnung der einzelnen Kommandos (= Nanos) innerhalb des EMM-Stream ist vom Pay-TV-Anbieter frei wählbar. Die Anbieter fahren hierbei unterschiedliche Strategien. (aus 7o9 MLOG FAQ)
EMU(Emulator, Laufvogel, Vogel) Ein Emulator ist ein System, das ein anderes simuliert (bei Sat, die Ver-/Entschlüsselung). Oder anders ausgedrückt, ein Emulator bildet auf Softwareebene eine Smartcard nach.
ENX demuxer Chip nur in Sagem/Philips verbaut. Neuer als GTX. Unterstützt fading und blending.(DBox) Diesen Chip findet man in den Boxen der Hersteller Sagem und Philips. Der Demux demultiplext den Datenstrom und leitet ihn an den MPEG-Dekoder bzw. die CPU weiter und er ist auch noch für das OSD zuständig.
ENX-Reset ENX-Reset über die blaue Taste durchführen.
EPG Der Electronic Programme Guide ist ein Elektronischer Programmführer/ eine Programmzeitschrift, wird bei digitalen Programmen in der Regel ausgestrahlt und gibt Auskunft zu den Programmen, deren Inhalt und weitere relevante Daten. Lesezeichenfunktion zur Kennzeichnung von Sendungen und automatischen Programmumschaltung sowie Aufzeichnung per VCR (Timerprogrammierung).
EPG-Reset EPG-Reset über die blaue Taste durchführen.
Etherwake Lan Tool, um einen Server/HDD bei Bedarf aufzuwecken.
-F-
fbshot Mittels fbshot kann man Screenshots von dem DBox2 GUI machen. Hierzu wird der Framebuffer ausgelesen und im PNG-Format gespeichert. Das laufende Fernsehbild wird nicht mit aufgenommen, da diese Daten nicht im Framebuffer vorhanden sind.
Flash Copy Mittels fcp (Flash Copy) kann man per Telnet ein Image in eine Partition schreiben. Vor dem Schreiben wird geprüft, ob das Image auch in die Partition passt. Danach wird die Partition gelöscht und geflasht. Nach dem Flashen erfolgt noch eine Überprüfung, ob alle Daten sauber geschrieben wurden.
Flash, flashen Mit dem deutsch-englischen Verbum flashen bezeichnet man folgende Handlungen: den Flash-Speicher eines BIOS mit einer Firmware zu überschreiben
Flash Speicher Flash-Speicher sind digitale Speicherchips; die genaue Bezeichnung lautet Flash-EEPROM. Im Gegensatz zu „gewöhnlichem“ EEPROM-Speicher lassen sich beim Flash-EEPROM Bytes, die kleinsten adressierbaren Speichereinheiten, nicht einzeln löschen.
Flexmenü Das Plugin dient zum Aufräumen des Menüs der blauen Taste. Viele dort auswähl- bare Scripts oder Binarys werden selten benötigt und verringern nur die Über- sichtlichkeit des Menüs. Statt dieser vielen Plugins wird nun das shellexec- plugin in den Ordner /lib/tuxbox/plugins kopiert und die anderen Plugins kön- nen dort gelöscht werden. Die von ihnen aufgerufenen Scripte werden nun in die shellexec.conf eingetragen, und stehen nun als eine Art Untermenü unter dem in der shellexec.cfg eingetragenen Namen zur Verfügung. Auch wer selber Plugins als Script schreibt, kann dieses Plugin als Ersatz für das ungeliebte LCD-Menü verwenden.
FS EXT Module (Treiber) für den Kernel zur Steuerung des ext2 und ext3 Filesystems.
FS XFS Module (Treiber) für den Kernel zur Steuerung des xfs Filesystems.
ftp (File Transfer Protocol) ein viel benutzter Internetdienst zum Übertragen von Dateien. Normalerweise muss man auf beiden Rechnern eine Zugangsberechtigung haben, besonders verbreitet ist aber "anonymes FTP", bei dem man mit dem Benutzernamen ftp oder anonymous Zugang zu bestimmten Datei- und Programmarchiven erhält -- unverzichtbar für alle, denen noch ein paar Software-Bausteinchen auf ihrem Linuxsystem fehlen.
Fußballplugin Aktuelle Tabellen für alle Fussball Ligen (Author: barabas) Deutschland : Bundesliga bis Oberliga International: England, Italien, Spanien, Frankreich, Oesterreich, Schweiz, Portugal.
-G-
GND Masse (engl. ground, abgekürzt GND)
-H-
h264 Siehe Kompressionsverfahren
HDD Package mit den HDD-Treibern (erforderlich, wenn eine Festplatte eingebaut wurde).
HW-Sections verwenden Achtung! Die folgend beschriebene Funktion sollte nur aktiviert werden, wenn der Benutzer sich über die möglichen Auswirkungen bewusst ist. Unter bestimmten Voraussetzungen kann das Aktivieren zu der Fehlermeldung "Kanal nicht verfügbar" führen. Eine vorherige Sicherung des kompletten Images ist grundsätzlich empfohlen. Das Filtern der so genannten Sections (EPG-Daten) wird wahlweise durch die DVB-API (HW-Sections=aus) erledigt oder durch den GTX-/eNX-Chip der DBox2 in Verbindung mit einer geeigneten ucode.bin realisiert (HW-Sections=ein). Durch das Filtern mit der GTX-/eNX-Hardware wird erstens die CPU der DBox2 entlastet und zweitens das Filtern beschleunigt. Ergebnis kann ein u.a. schnelleres Sammeln und Anzeigen der EPG-Informationen sein.
-I-
ICQ-Watch Mit diesem Plugin könnt ihr auf der Box sehen, wer von Euren Buddys momentan im ICQ online ist. Plugin vom Keyweltboard.
Image Im Fall der DBox2 bezieht sich das auf einen Teil oder den gesamten Inhalt des Flashs, in dem das Betriebssystem gespeichert wird. Das Image entspricht dabei im Prinzip einer 1:1 Kopie des gesamten Speicherinhalts oder einem definierten Teil davon. Images sind im Normalfall die Basis für den Betrieb der DBox2 unter Linux (alternativ kann die DBox2 auch mittels YADD betrieben werden). Images enthalten normalerweise ein Komplettpaket bestehend aus dem Linux-Betriebssystem, den Treibern für die DBox2-Hardware, einer oder mehrerer Bedienoberflächen (GUIs), einige Spiele, einige Plugins und diverse weitere Anwendungen. Dies alles ist in eine Datei gepackt (dem Image), die direkt in die DBox2 eingespielt werden kann. Da es die DBox2 mit einem (1x) oder zwei (2x) Flashbausteinen gibt, müssen aufgrund der unterschiedlichen Flashgeometrie entsprechend dazu passende Komplettimages erzeugt werden. Bei einem Update-Image ist diese Unterscheidung nicht nötig, da hier nur die Root-Partition (MTD) ausgetauscht wird.
Interlace Siehe Deinterlace
IP-Adresse [1]
-J-
JFFS2- Journalling Flash File System 2 ist ein Dateisystem, welches im Gegensatz zum CRAMFS auch schreibenden Zugriff zulässt.
-K-
Kernel ist ein elementarer Bestandteil eines Betriebssystems, siehe Betriebssystemkern [2] (zum Beispiel der Linux-Kernel).
Keys Auch "Kekse" genannt, ist eine bestimmte Zahlen+Buchstaben Kombination, die zum entschlüsseln von PayTV benötigt wird.
Kino-Suche Online-Plugin von rich, das es ermöglicht, das Kinoprogramm in der Umgebung zu suchen und Filmdetails anzeigen zu lassen (benötigt TuxWetter, wenn die Bildanzeige genutzt wird!).
Kompressionsverfahren Der verbreitetste "Standard" in vielen verschiedenen Spezifikationen ist MPEG. Das Fernsehbild wird im veralteten mpeg2-Format gesendet und die DBox speichert es in eine .ts-Datei. Nur ist die ts-Datei aus einem Datenstrom geschnitten und muss, damit die meisten Systeme es lesen können, erst in eine feste Struktur gebracht werden. Dies nennt man Demuxen. Danach sollte man den Datenstrom in ein Format seiner Wahl umwandeln. Hier die wichtigsten:
- h264 ist der neueste Kompressionsstandard. Er erreicht die höchste Qualität im Vergleich zur Dateigröße. Noch können die wenigsten Player dieses Format lesen. Es scheint sich aber durchgesetzt zu haben und wird für Telefonie, für neure Satelitendatenströme (HDTV) und andere Systeme genutz. Vermutlich werden die meisten geräte schon in diesem Jahr das Format unterstützen. Sowohl DivX als auch XVid haben bereits codecs mit der h264-Spezifikation herausgebracht.
- DivX ist ein proprietäres Kodierungsverfahren mit unterschiedlichen Spezifikationen (DivX1, DivX2, DivX3...). DivX ist ein hervorragendes Kompressionsverfahren und wird bereits von den meisten DVD-Playern unterstützt (zumindest die älteren Formen von DivX. Es ist der verbreitetste MPEG (4) -Standard.
- XVid ist eine Abspaltung von DivX und freie Software. Qualitativ hat es inzwischen DivX überholt, ist aber nicht so weit verbreitet. Allerdings unterstützen immer mehr Player dieses Format. Neueste XVid spezifikationen enthalten auch h264. Zudem können Geräte, die DivX abspielen können, häufig auch XVid abspielen. Teilweise sind die Formate kompatibel (je nach aktualität / Version)
- SVCD oder VCD sind weit verbreitete, aber inzwischen veraltete Standards. Viele Player können das Format problemlos lesen. Ziel des Formats war es einfach, eine DVD auf eine CD zu bekommen und abspielbar zu machen. Die Qualität ist nicht besonders
- DVD: Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, den Datenstrom in ein DVD-Format zu wandeln und auf DVD zu brennen. Auf einer DVD sind normalerweise mpeg2-Dateien, die in einer bestimmten Weise in einem Container zusammengefasst werden. Dementsprechend kann man den Datenstrom absolut verlustfrei in ein DVD-Format wandeln. Der große Nachteil ist der Verbrauch von Resourcen. Ein .264, XVid oder DivX ist mehr als halb so gross wie das Original bei excellenter Qualität.
-L-
LCD Liquid Cristal Display(Flüssigkristallanzeige)
LCD circle PlugIn für die DBox2. Lässt im Display ein Muster kreiseln, sperrt die FB.
Linux Die Einsatzbereiche von Linux sind vielfältig und umfassen unter anderem die Nutzung auf Desktop-Rechnern, Servern, Mobiltelefonen, Routern, Multimedia-Endgeräten und Supercomputern. Dabei variiert die Verbreitung von Linux in den einzelnen Bereichen drastisch.
Linux-Kernel Linux ist ein Betriebssystemkern (engl. Kernel), der im gleichnamigen und anderen Betriebssystemen zum Einsatz kommt.
Linux-MPlayer ist ein Video-Player für Linux. Er spielt die meisten MPEG, VOB, AVI, OGG/OGM, VIVO, ASF/WMA/WMV, QT/MOV/MP4, FLI, RM, NuppelVideo, yuv4mpeg, FILM, RoQ und PVA-Dateien ab.
LIRC (Linux Infrared Remote Control) hat man die Möglichkeit z.B. einen Videorecorder zu steuern oder die Lautstärke eines Verstärkers/Receivers mit der DBox2 Fernbedienung einzustellen. Da die LIRC Software in den meisten Images bereits vorhanden ist, wird nur noch eine Konfigurationsdatei mit den IR-Codes passend zu den entsprechenden Geräten benötigt. Abhängig davon, ob das zu steuernde Gerät die Signale von der DBox2 empfangen kann, noch eine IR-Verlängerung, die an der Rückseite der DBox2 an dem Ausgang VCR Steuerung angeschlossen wird.
lip Ordner in einem DBox2 Image.
Log -siehe Bootlog-
-M-
Maintenance ist eine Art Wartungszugang für die DBox2. Wenn gar nichts mehr geht, erhält man hier noch eine serielle Konsole und es wird eine IP gesetzt (Standard ist 192.168.0.42). So kann man zur Not noch eine Datei löschen oder verschieben.
Matze Settings sind Kanallisten von Matze für die DBox2. Diese Liste ist in verschiedene Bouquets aufgeteilt.
Media Sense Media Sense / Media Sensing / Mediasense / Mediasensing, sorgt bei Win 2000/XP dafür, wenn keine Netzwerkverbindung besteht, dass das TCP/IP Protokoll von der Netzwerkkarte abgehangen wird. Erst bei Herstellen der Netzwerkverbindung wird das Protokoll wieder angebunden.
MGCamd -siehe Emu-
Minflsh Das minflsh ist eine Mini-Version der Orginalsoftware (Betanova), die lediglich die zum Debug-Mode enablen benötigten Dateien enthält. Auf diesen Dateien liegen Rechte von Sun und Betaresearch, deshalb darf das minflsh nicht verbreitet werden. Wenn man auf die extrahierten Dateien eines BR Images zugreifen kann, kann man es aber selber herstellen.
MMC Multimedia Card. Einbau z.B. in der DBOX2 möglich.
mm4dbox ist ein Shellscript um unter Linux, DBox2-Programme betrachten und aufnehmen zu können. Erforderlich sind die Programme ggrab und der mplayer.
Mounten oder Einhängen bezeichnet bei einem Computer den Vorgang, ein Dateisystem dem Betriebssystem an einer bestimmten Stelle (Mount point) verfügbar zu machen, so dass der Benutzer auf die Dateien zugreifen kann. Oft geschieht das Einbinden automatisch ohne Benutzerintervention beim Booten. Wechselmedien werden u.U. bei Zugriff durch einen Automounter verfügbar gemacht. Unter UNIX-artigen Betriebssystemen geschieht das manuelle Einbinden von Dateisystemen mit dem mount-Befehl.
MovieGuide Manager stellt den Premiere MovieGuide, den EPG der DBox2 und den myKlack TV-Planer übersichtlich dar. Integriert ist auch eine MovieDB bzw. ein SerienGuide in dem Aufnahmen verwaltet werden können. Darüber hinaus ist es möglich Timer in der DBox2 zusetzen. Zusätzlich wird udrec als Streamingserver unterstützt. Mit dem DBox2 Recording Tool, welches im MovieGuide Manger integriert ist, kann udrec auch als Dienst gestartet werden.
MPEG Ist ein Container und zugleich auch ein Kompressionsverfahren. Siehe Kompressionsverfahren und auch Container. Eine Norm für digitale Komprimierung von Fernsehbildern bis zu einer Datenrate von 1,5 MBit/s. Das MPEG-1 System wird seit einiger Zeit für Optical Discs verwendet und ist qualitativ vergleichbar mit einer mittelmäßigen Videocassette. MPEG-2 hat bessere Eigenschaften und eignet sich für Broadcast-Übertragungen.
MPEG-1.5 Vorläufer des heute weit verbreiteten MPEG-2. In dieser noch nicht so ausgereiften Variante senden nur noch wenige Anbieter.
MPEG-2 Datenreduktionsverfahren für Bild und Ton nach ISO-IEC-Standard 13818. Die Systemcodierung ist definiert im Teil 1, die Videocodierung im Teil 2, Audiocodierung im Teil 3. Anders als beim analogen Verfahren (hier werden pro Sekunde 25 Vollbilder mit allen Informationen übertragen) berücksichtigt das MPEG-Verfahren nur die tatsächlichen Bildänderungen. MPEG-2 arbeitet mit maximal 100 MBit/s (Gesamtdatenrate).
MPEG-3 Wurde in MPEG-2 integriert.
MPEG-4 Bietet höhere Bildqualität bei niedrigeren Datenraten und die Möglichkeit der Bildskalierung und der Manipulation. Wird für diverse Überspielungen für geschlossene Benutzergruppen angewendet.
Mplex Ein Kommandozeilen basierendes Multiplexer-Tool zum Muxen von ES-Dateien.
Multicam mit dem Einbau eines Multicams wird der zweite Kartenschacht in der DBox2 aktiviert.
Mute Englisch für Stumm. Die Funktion schaltet das Tonsignal ab, wenn man beispielsweise beim Fernseher schnell mal telefonieren möchte.
-N-
Nameserver Als Nameserver werden zum einen Programme, die Anfragen zum Domain-Namensraum beantworten, bezeichnet. Im Sprachgebrauch werden allerdings die Rechner, auf denen diese Programme laufen, als Nameserver bezeichnet. Man unterscheidet zwischen autoritativen und nicht-autoritativen Nameservern.Ein autoritativer Nameserver ist verantwortlich für eine Zone. Seine Informationen über diese Zone werden deshalb als gesichert angesehen. Für jede Zone existiert mindestens ein autoritativer Server, der Primary Nameserver. Dieser wird im SOA Resource Record einer Zonendatei aufgeführt. Aus Redundanz- und Lastverteilungsgründen werden autoritative Nameserver fast immer als Server-Cluster realisiert, wobei die Zonendaten identisch auf einem oder mehreren Secondary Nameservern liegen. Die Synchronisation zwischen Primary und Secondary Nameservern erfolgt per Zonentransfer.
NAS Die DBox2 ist in der Lage externe Verzeichnisse über das Netzwerk zu mounten. Ein Zweck ist die Bereitstellung von Speicherplatz zum Streamen (Aufnehmen) in eine Datei. Ergebnis ist eine TS-Datei, die entweder mit anderen Programmen weiterbearbeitet werden kann oder direkt im Movieplayer wiedergegeben wird.
netFS CIFS Netzwerkdateisystemtreiber für CIFS.
netFS NFS Netzwerkdateisystemtreiber für NFS.
Netzmaske Die Netzmaske oder Netzwerkmaske, teils noch als Subnetzmaske bezeichnet, ist eine Bitmaske, die eine IP-Adresse in einen Netzwerk- und einen Geräte- bzw. Hostteil trennt. Sie wird in IP-Netzwerken verwendet, um Routingentscheidungen zu treffen.
Neutrino ist eine grafische Benutzeroberfläche (GUI) und wurde zur komfortablen Bedienung der DBox2 entworfen. Neutrino basiert auf dem Client/Server-Prinzip und ist zur Verwendung unter Linux konzipiert. Aufgrund der Architektur von Neutrino, welche auf der Kommunikation mit Daemons (Server-Dienste) basiert, ist diese von der direkten Steuerung der DBox2 getrennt. Somit kann Neutrino prinzipiell bei Bereitstellung der notwendigen Daemons auch auf beliebiger anderer Hardware wie z.B. PC-TV-Karten oder anderen Settopboxen unter Linux betrieben werden.
NFS Das Network File System – abgekürzt NFS (auch: Network File Service) – ist ein von Sun Microsystems entwickeltes Protokoll, das den Zugriff auf Dateien über ein Netzwerk ermöglicht. Dabei werden die Dateien nicht wie z. B. bei FTP übertragen, sondern die Benutzer können auf Dateien, die sich auf einem entfernten Rechner befinden, so zugreifen, als ob sie auf ihrer lokalen Festplatte abgespeichert wären. Über ein von der DBox2 gemountetes NFS Laufwerk können zum Beispiel: Bilder, Filme und MP3 Dateien angezeigt bzw. abgespielt werden.
NG-Menü aktualisiert alle relevanten NG-Files und dient als Basis für weitere Updates, die über den Soft-Manager durchgeführt werden können.
NG-News können über dieses Feature direkt über die blaue Taste (somit als Plugin) aufgerufen werden. Inahalt: NG-Image News, News, CAMD3 Status, Astra News und Hotbird News.
NGrab ist ein Streamingserver für Linux@dbox2. Die Idee ist, Aufnahmen direkt mit der Fernbedienung von der DBox2 aus zu starten. Es sind sowohl Direktaufnahmen, wie auch Timergesteuerte Aufnahmen möglich. Dazu wird lediglich ein aktuelles Linux-Image (ab v1.6) und NGrab auf dem PC, sowie ein funktionierendes Netzwerk benötigt.
Nullmodem ist ein COM-Port Kabel welches eine spezielle Belegung hat. Um damit die DBox2 und den PC zu verbinden brauchen wir auf beiden Seiten einen female Stecker. Mit dieser Verbindung ist es dann möglich das Bootlog der DBox2 auf dem Monitor auszugeben oder auch Befehle an die DBox2 zu schicken.
Nullmodem-Kabel Ein Kabel, welches zwei Rechner über die seriellen Schnittstellen verbinden kann. Damit lässt sich eine einfache Datenübertragung herstellen, die zum Überspielen von Informationen benutzt werden kann.
-O-
OGG Ist ein Container und zugleich auch ein Kompressionsverfahren. Siehe Kompressionsverfahren und auch Container.
OSD - On Screen Display Darstellung von Befehlen und Datenlisten in Menüform auf dem Fernsehbildschirm, mit denen alle Funktionen des Apparats über die Fernbedienung gesteuert und programmiert werden können.
Outdoor PlugIn für die DBox2, welches das TV-Bild im Display anzeigt.
-P-
Parental Control System, das den Eltern erlaubt einzelne Programme die ihre Kinder nicht sehen dürfen zu sperren.
Parental Lock Englische Bezeichnung für eine Kanalsperrfunktion in Satellitenreceivern.Diese Funktion kann den Zugriff auf einen oder mehrere Kanäle auf Zuschauer beschränken, die einen vorher vereinbarten Code kennen (Kindersicherung).
PD-MovieGuide PD-MovieGuide (Anzeige des Programms von Premiere Direkt) kann über dieses Feature direkt über die blaue Taste (somit als Plugin) aufgerufen werden.
ping ist ein Computerprogramm, mit dem überprüft werden kann, ob ein bestimmter Host in einem IP-Netzwerk erreichbar ist und welche Antwortzeit er besitzt.
Plugins sind Erweiterungen, die nicht zwingend notwendig für den eigentlichen Betrieb des Systems sind. Über Plugins können weitere nützliche Funktionen zu den GUIs hinzugefügt werden. Bei den meisten Images sind bereits einige Plugins enthalten.
Ports sind Adresskomponenten, die in Netzwerkprotokollen eingesetzt werden, um Datensegmente den richtigen Diensten (Protokollen) zuzuordnen. Dieses Konzept ist z. B. in TCP, UDP und SCTP implementiert.
PPV - Pay-Per-View Der Zuschauer bezahlt im Pay-Per-View Modus nur für Sendungen, die er wirklich anschaut. Bei Premiere World, bislang einziger Pay-TV Anbieter für Satelliten-Zuschauer in Deutschland, werden aktuelle Spielfilme sowie zu einem späteren Zeitpunkt auch Konzert-Events und Sportübertragen gegen eine Extra-Gebühr angeboten.
-R-
Radiobox Die Radiobox ist ein GUI, welches die Bedienung der DBox2 nur über das LCD ermöglichen soll.Zur Zeit sind folgende Features implementiert:
- Abspielen von MP3 Dateien.
- Abspielen von SHOUTCaststreams aus dem Internet.
- Flashen/Auslesen des Image.
- Playlists
- Konfiguration über Configdateien.
- LIRC-Unterstützung für nicht DBox2 Fernbedienungen.
- Tastenbindungen sind konfigurierbar.
RAM (Random Access Memory) ist ein Speicher, der besonders bei Computern als Arbeitsspeicher Verwendung findet. Er ist den Halbleiterspeichern zuzuordnen. RAMs werden als integrierte Schaltkreise hauptsächlich in Silizium-Technologie realisiert. RAM wird in allen Arten von elektronischen Geräten eingesetzt. -siehe auch Ram Chips-
Reboot Timer-Script (wird nicht über die blaue Taste angezeigt) --> kann über den Standard-Timer als Plugin ausgewählt werden und dient dazu, die Box zu einem bestimmten Zeitpunkt neu zu starten.
Remote-Timer PlugIn von rich zur Fernsteuerung von anderen D-Boxen (z.B. vom Schlafzimmer aus die Timer im Wohnzimmer steuern und auch die Box herunterfahren etc.)
RS232 bezeichnet einen digitalen Eingang und Ausgang eines Computers oder eines Peripheriegerätes. Bei der seriellen Datenübertragung werden die Bits nacheinander über eine einzige Leitung übertragen. Wenn ohne nähere Kennzeichnung von einer „seriellen Schnittstelle“ gesprochen wird, ist damit fast immer die RS-232-Schnittstelle gemeint.
-S-
S01/02 Betacrypt/Nagra - Sat Karte. Genutzt derzeit von Premiere World.
S03/04 Nagra - Sat Karte. Neueste Kartengeneration. Wird auch von Premiere World genutzt. S04-Karten verheiraten sich mit dem Receiver.
Satfind Dieses Plugin(DBox2) dient beispielsweise dazu die Satschüssel auszurichten oder auch nur die Empfangswerte anzuzeigen. Das gilt auch für DVB-C (Kabel). Mit 'Satfind' werden folgende Werte, als Balken und als Zahl, im LC-Display angezeigt: BER = BitErrorRatio - Das Bitfehlerverhältnis des aktuellen Signals - diese sollte so gering wie möglich sein (0 ist OK). SNR = SignalToNoiseRatio - die Signalstärke im Vergleich zum Rauschen - je höher desto besser der Empfang. SIG = SIGnalstärke - je höher desto besser der Empfang.
SCART - (Syndicat des Constructeurs d'Appareils Radio récepteurs et Téléviseur) 21-polige Kabelverbindung für Bild- und Tonübertragung, z.B. vom Satellitenreceiver oder Videorecorder zum Fernseher. Auch zum Anschluss von Decoder.
Settings Als Settings bezeichnet man Senderlisten, die in Receivern gespeichert sind. Mit einem Settingseditor und einem geeigneten Programm zum ein -und auslesen der Settings, ergibt sich die Möglichkeit diese am PC zu editieren.
Shutdownbild Hintergrundbild, das beim Herunterfahren der Box angezeigt wird.
Soft-Manager Mit dem „Soft-Manager“ richtet man sich das NG-Return-Image ganz nach seinen Bedürfnissen ein.Mit dem Soft-Manager können Tools, Hardware/Systemtreiber, PlugIns und Spiele sehr einfach und gefahrlos(keine Imageplatzer mehr) installieren, bzw. deinstallieren.
Spiele Folgende Spiele sind bisher im NG-Return-Image enthalten( Stand: 24.03.07):
- Lemmings
- Master
- Mines
- Pacman
- Snake
- Sokoban
- Sol
- Solitär
- Sodoku
- Tank
- Tetris
- Vier gewinnt
- Yahzee
Sys Info Dieses Tool zeigt die kompletten Systeminformationen an (Keywelt PlugIn)
-T-
TS Siehe Kompressionsverfahren Beim digitalen Fernsehen wird das Fernsehbild vor der Ausstrahlung komprimiert und als digitaler Datenstrom (MPEG2 Transport Stream) gesendet.Der MPEG2 Transport Stream dient dazu, ein oder mehrere digitale Fernseh- oder Radioprogramme zu übertragen. Der MPEG2 Transport Stream wurde entwickelt, um Daten aller Art über verlustbehaftete Übertragungswege zu transportieren. Der Transport Stream ist neu im MPEG2 Standard, da heißt er ist im MPEG1 Standard nicht vorhanden. NoTS bedeutet, das kein Signal empfangbar ist.
Teletext Wird oft auch Videotext genannt. Aktuelle Informationen aus unterschiedlichsten Bereichen wie Politik, Sport, Wirtschaft, Kultur, Medien sowie in der Regel ausführliche Informationen zum TV-Programm des entsprechenden Fernsehsenders. Teletext-Informationen werden bei analogen Signalen in der vertikalen Austastlücke des Fernsehbildes übertragen, bei digitalen Programmen werden die Signale im Datenstrom "huckepack" verbreitet. Die Informationen sind auf maximal 999 Seiten festgehalten und können bei mit Teletext ausgestatteten Fernsehgeräten Seite für Seite abgerufen werden. Einige Fernsehgeräte speichern eine bestimmte Anzahl von Seiten, um sie direkt zugänglich zu machen.
Telnet (Telecommunication Network) ist der Name eines im Internet weit verbreiteten Netzwerkprotokolls.Für Netzwerkadministratoren ist Telnet ein nützliches Tool. Man kann damit feststellen, ob eine TCP/IP-Verbindung über einen bestimmten Port zustande kommt oder ob dieser Port bspw. von einer Firewall geblockt ist.
Tools Folgende Tools sind im NG-Return-Image enthalten(Stand 24.03.07):
- AV-Tools(Bildformat)
- DBOXshot
- Etherwake
- Flash Copy
Tuner Abstimmbares HF-Eingangsempfangsteil in Empfangsgeräten.
TuxCommander Dateimanager der DBox2.
TuxDNS DynDNS-Updater für D-Box 2.
TuxMail Mit TuxMail ist es möglich, bis zu 10 POP3-Konten direkt über die Box abzufragen.
TuxNews das Newsticker Plugin für die DBox2.
TuxTXT das Teletext Plugin für die DBox2.
TuxWetter Online-Plugin, das es ermöglicht, Wetterdaten, Vorersagen sowie Webcam-Bilder anzuzeigen. Wird zum Teil auch für andere Plugins benötigt.
TuxZen Ein Webbrowser für die DBox2. Wird leider nicht mehr weiterentwickelt und es sind keine Sourcen verfügbar. TuxZen ist eine Portierung des Framebuffer-Browsers Zen, der auf die Framebuffer Graphic-Library oFBis aufsetzt.
TTClient PlugIn für die DBox2. Der TeleText-Client (TTClient) von LazyT ist ein Teletext-Dekoder zum Anzeigen entsprechender Seiten auf dem PC. Er ermöglicht außerdem u.a. das Speichern einzelner Seiten als Bild und Text.
TV-Guide Online-Programmzeitschrift
-U-
UCodes sind Firmwaredateien für die verschiedenen Chips der DBox2. Durch eine geeignete Firmware wird ein programmierbarer Chip u.a. initialisiert und betriebsbereit gemacht. Je nach Firmware können auch unterschiedliche Funktionen oder Betriebsparameter eines Chip aktiviert bzw. deaktiviert werden. Nach dem Initialisieren usw. des Chip kann dann ein Betriebssystemtreiber auf eine definierte Schnittstelle mit entsprechenden Funktionen und Befehlsätzen zugreifen. Die Firmwaredateien sind im Original-BR Image enthalten und können z.B. mit dem Bootmanager extrahiert werden.
-V-
Videotext -siehe Teletext-
VLC Der Movieplayer ist in der Lage mit Hilfe von VLC sowohl DVDs, (S)VCDs als auch allerlei Videodateien von der Festplatte abzuspielen. Leider ist die Video-Datenrate dabei auf 1000 KBit beschränkt. Mit Direktaufnahme aufgenommene Videos (TS-Dateien) sollten man deshalb auch wieder per TS-Stream ansehen. Dann sind auch Datenraten bis 6000 KBit kein Problem, was der Bildschärfe zugute kommt.
VLCRape ist eine komfortable GUI zum Wiedergeben von DBox2-Live-Streams direkt auf dem PC, sowie Videomaterial auf der Festplatte. Wie der Name schon vermuten läßt, arbeitet VLCRape nur in Verbindung mit VLC. Timeshift ist ebenfalls integriert, per Doppelklick auf einen beliebigen Sender zappen und danach den Record Butten drücken. VLCRape ist für Neutrino und Enigma geeignet. Allerdings sind einige Funktionen aufgrund von Einschränkungen unter Enigma nicht verfügbar.
VNC-Viewer PlugIn, mit dem ein Rechner "ferngesteuert" wird (das Computerbild wird am TV angezeigt), auf dem Rechner muss dazu auch VNC installiert sein.
VPS - Video Programm-System ist ein Signal, welches einige (aber nicht alle) Fernsehsender in der Austastlücke, genauer gesagt in der Videozeile 16, des Fernsehsignals übertragen. Das Signal dient Videorekordern dazu, bei der Aufnahme von Sendungen auf Verschiebungen der Anfangszeit, Sendungsausfälle und Überziehungen der geplanten Sendedauer zu reagieren. Es wurde in Deutschland erstmals 1985 von der ARD gesendet.Das System überträgt dazu während der gesamten Dauer der Sendung bzw. des Beitrags die im Teletext und in Fernsehzeitschriften angegebene VPS-Zeit. Der Videorekorder vergleicht die vom Benutzer programmierte Anfangszeit mit der VPS-Zeitangabe; stimmen beide Zeiten überein, wird die Aufzeichnung gestartet. Die Aufzeichnung läuft, so lange die gesendete VPS-Zeit und die programmierte Startzeit übereinstimmen.Neu in das Tagesprogramm aufgenommene Sendungen erhalten in der Regel eine VPS-Zeit 1 Minute vor dem Sendestart, so dass es zu keiner Kollision mit der ausfallenden/verschobenen Sendung kommt.
-W-
Webinterface Das Neutrino Webinterface erlaubt die teilweise Steuerung der Dbox2 sowie das Betrachten des EPG von einem Webbrowser.
Wingrab Bei WinGrab handelt es sich um eine Windows-Anwendung, um von der DBox2 den Stream digital auf den PC aufzunehmen. Es gibt zurzeit zwei Versionen für die DBox2, WingrabZ und WingrabE. WingrabZ ist nur für Zapit/Neutrino und funktioniert mit aktuellen Images nicht mehr. WingrabE wurde für EliteDVB entwickelt, funktioniert aber heute noch mit jeder GUI.
WinGrabTV Mit WinGrabTV kann man das Programm der DBox2 direkt auf dem PC ansehen.
-X-
XLiveGrabber gibt das Programm der Dreambox, eines VDR-Gerätes und/oder DBox2 am PC und/oder im gesamten Netzwerk wieder. XLiveGrabber ist technisch gesehen ein Stream-Server und -Client zugleich. Während der gesamten Laufzeit lauscht XLiveGrabber auf Anfragen aus dem Netzwerk. Diese Anfragen können von entfernten Clients sein, oder auch von XLiveGrabber selbst, wenn der Play-Button gedrückt wird. Es können im Netzwerk beliebig viele Clients versorgt werden, an den Clients muss XLiveGrabber nicht installiert sein. Ein entfernter Client(Wiedergabeprogramm) fordert den Stream über http mit einem einfachen Aufruf an, z.B. "http://IP-XLG-Server-Rechner:9081", XLiveGrabber versorgt diesen Client daraufhin mit dem aktuellen Fernseh/Radio-Programm.
XMediaGrabber Anfang Juni 2004 startete ein Projekt, in dem es darum ging eine neue Anwendung zu implementieren, die im Gegensatz zum jetzt vorhandenen JtG auf Basis von Java, plattformunabhängig alles unter einen Hut bringen sollte. Dieses Programm sollte plattformunabhängig in zweierlei Hinsicht laufen. Unterstützt werden sollten nicht nur alle Betriebssysteme, auf denen das Programm läuft, sondern auch die verschiedenen GUIs der Box (bis jetzt Neutrino und Enigma).
Xvid Ist ein Container und zugleich auch ein Kompressionsverfahren. Siehe Kompressionsverfahren und auch Container.
-Y-
Yadd (Yet Another Dbox Distribution) ist eine Binary-Distribution der Linux@dbox2 Software. Eine Yadd enthält alle Dateien, die zum Betrieb von Linux auf der Box nötig sind. Sie wird aber nicht in den Flash-Speicher der DBox2 geschrieben, sondern von der Festplatte aus ausgeführt. Damit kann man sehr einfach eine neue Version ausprobieren oder eigene Veränderungen testen.
-Z-
Zapping Schnelles Hin- und Herschalten zwischen Sendern.
Zapping History ist eine komfortable Möglichkeit auf die Sender, die seit dem Starten der DBox2 angewählt wurden, zuzugreifen. Aufgerufen wird die Zapping History standardmäßig mit der [Home]-Taste. Über die Tasten Einstellungen von Neutrino ist es möglich die Belegung zu ändern. Mit der Taste [rot] kommt man in die EPG Vorschau des angewählten Senders.
Zapit ist ein Daemon, der von Neutrino u.a. dazu benutzt wird, um die Programme umzuschalten. Von der Komandozeile aus kann pzapit benutzt werden.
ZAP-Timer Ad-Hoc-Timer, der gesetzt werden kann, um das Ende von Werbeunterbrechungen nicht zu verpassen.
Zeitsynchronisation Die DBox2 erhält normalerweise die für den aktuellen Sender geltende Uhrzeit aus dem gesendeten Signal. Man kann dies daran erkennen, dass nach dem Start im Display zuerst 'Warte auf Uhrzeit' steht. Erst nachdem die Uhrzeit neu gesetzt wurde, folgt dann 'Warte auf EPG'. Nun passiert es aber immer wieder, dass der Sender, mit dem die DBox2 startet, kein brauchbares Uhrzeitsignal sendet. Solche Störungen gibt es auch mit dem EPG-Signal ('Keine Info zum laufenden Programm'). Ohne Uhrzeit arbeiten aber die programmierten Timer nicht korrekt. Sollte die Systemzeit nach dem Start in der Zukunft liegen, so werden die Timer als veraltet deklariert und gelöscht.
-0-9-
14/18V-Umschaltung Wird meist für die Umschaltung der Polarisationsebenen im LNB bzw. im Multischalter verwendet. 14 Volt = vertikale Polarisationsebene 18 Volt = horizontale Polarisationsebene
22 kHz-Schaltung Mittels eines 22 kHz-Tonsignales können Receiver einen von mehreren LNB bei Multifeed-Empfang umschalten. Wird aber teilweise auch für die Umschaltung zwischen Low-Band und High-Band des LNB verwendet. Ergänzend oder alternativ kommt heute meist DiSEqC zum Einsatz.
